Mit der Energiewende nimmt die Bedeutung der Wasserkraft für die Versorgungssicherheit hierzulande weiter zu. Zement macht das energetische Potenzial von Wasser erst zugänglich und unterstützt damit eine ökologisch sinnvolle Stromproduktion.

ZUNEHMENDE BEDEUTUNG DER WASSERKRAFT

Die Schweizer Energiebranche unternimmt grosse Anstrengungen, den Strom möglichst ökologisch, nachhaltig und gleichzeitig ökonomisch zu produzieren. Seit dem Beschluss des Bundesrates, langfristig aus der Kernenergie auszusteigen, rücken alternative und erneuerbare Energieträger vermehrt in den Fokus. Eine stabile, ausreichende und bezahlbare Energieversorgung ist für den Werkplatz Schweiz von grosser Bedeutung und für dessen Wettbewerbsfähigkeit entscheidend. Technologie, Kommunikation, Produktionsmaschinen, der öffentliche Verkehr aber auch die privaten Haushalte brauchen Strom.

Die Wasserkraft nimmt mit 56% schon heute einen grossen Anteil im Schweizer Strommix ein. Das Bundesamt für Energie will das Potenzial dieser erneuerbaren Ressource weiter ausbauen. Mit Um- und Neubauten sollen bis 2020 im Vergleich zum Jahr 2000 zusätzlich rund 2000 GWh produziert werden können, was einem Zuwachs von ca. 6% entspricht.

KEINE ENERGIEWENDE OHNE ZEMENT

Der Bau von grossen Pump- oder Speicherkraftwerken benötigt viel Beton. Die Schweiz hat diesbezüglich einen grossen Vorteil, weil der Rohstoff hierfür aus der Region kommt. Kalk und Mergel werden in Schweizer Steinbrüchen unter strengen ökologischen Auflagen gewonnen, in nahegelegenen Werken zu Zement verarbeitet und später für die Betonproduktion verwendet.

Zement bringt eine für Wasserkraftwerke entscheidende Eigenschaft mit sich: Als hydraulisches Bindemittel bleibt er sowohl an der Luft als auch unter Wasser fest und beständig. Dank den spezifischen Eigenschaften des robusten Baustoffs können Staumauern dem Druck von mehreren zehn Tonnen pro Quadratmeter standhalten. Beton trägt zu einer langen Lebensdauer der Infrastrukturbauten bei (zwischen 70 Jahren bei Kleinkraft- und über 150 Jahren bei Speicherkraftwerken). Speicherkraftwerke sind zudem bei ihren Druckleitungen auf Beton angewiesen, weil dieser anorganisch und ausgesprochen widerstandsfähig ist und keine Korrosion entstehen lässt.

Obwohl für Staumauern grosse Mengen an Beton benötigt werden, ist der Materialbedarf pro produzierter KWh dank der positiven Eigenschaften von Zement gering. Dies sorgt für eine herausragende Ökobilanz.

ZEMENT SICHERT WOHLSTAND

Zement spielt als einheimischer Rohstoff eine entscheidende Rolle in der Produktion erneuerbarer Energie. Er entspricht den sehr hohen Anforderungen im Bereich des Kraftwerkbaus und garantiert dadurch indirekt wirtschaftliche Prosperität sowie Lebensqualität.

Informationen zu ausgewählten Wasserkraftprojekten finden Sie in den Beilagen.

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Informationen zu ausgewählten Wasserkraftprojekten:

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ZEMENT ALS GRUNDLAGE FÜR VERSORGUNGSSICHERHEIT

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WASSERKRAFT DANK ZEMENT – ÖKOLOGISCH UND EFFIZIENT

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Kraftwerk Rondchâtel

WASSERKRAFTWERK DANK ZEMENT AUS DER NACHBARSCHAFT

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