Blauflügelige Sandschrecke

Blauflügelige Sandschrecke

Im Steinbruch Gabenchopf im Kanton Aargau wird Kalk und Mergel für die Zementproduktion von Holcim gewonnen. Parallel dazu wird der nicht mehr benötigte Teil des Steinbruchs renaturiert. Bis heute wurde eine Fläche in der Grösse von vier Fussballfeldern wieder begrünt. So leben seltene Tierarten in einem komplexen Ökosystem, mitten in einem Steinbruch im Vollbetrieb.

Renaturierter Steinbruch

Im Rahmen der Renaturierung wurden einerseits trockene, kiesige Flächen, aber auch lehmige Böden mit Biotopen angelegt sowie Bäume (wilde Kirschbäume, Linden und Erlen) angepflanzt. So erhielt die Natur ihren Platz, wie am Beispiel des Steinbruchs Gabenchopf bei Siggenthal ersichtlich ist, wieder zurück.

Mehrmals im Jahr kommt ein Vertreter der SKK Landschaftsarchitekten AG vorbei und macht eine biologische Erfolgskontrolle. Er trifft dabei auf seltene Pflanzen und bedrohte Tierarten. Sie finden ausserhalb solcher renaturierter Steinbrüche kaum noch ihren bevorzugten Lebensraum vor. Da hier nebst der für Steinbrüche charakteristischen Blauflügeligen Sandschrecke und einer sich auf dem Vormarsch befindenden Eidechsenpopulation auch Geburtshelferkröten und Gelbbauchunken leben, ist dies nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern sogar ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Es gilt als sogenanntes „Wanderobjekt“, das heisst die Biotope müssen nicht immer am gleichen Ort sein, sondern können sich, und dies ist vor allem auch im Hinblick auf den Gesteinsabbau interessant, verschieben.

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communications-ce@lafargeholcim.com