Lebensraum für seltene Pflanzen

Lebensraum für seltene Pflanzen

Die Jura-Cement-Fabrik in Wildegg bezieht ihren Rohstoff aus den Steinbrüchen Jakobsberg, Oberegg und Unteregg.

In der Sohle des Steinbruchs Jakobsberg konnte sich dank Renaturierungsmassnahmen ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung entwickeln. Einzigartig an diesem Steinbruch ist auch die Obstplantage. Ein Bauer aus Veltheim, welcher für die Humus- und Waldbodendepots zuständig ist, hat darauf 800 Mostobstbäume gepflanzt. Die Grünfläche wird weiter gemulcht und dank der Bäume wird der wertvolle Boden genutzt und bleibt gesund. Zudem gesellen sich Hasen, Gämsen und Vögel zur reichhaltigen Fauna und Flora. Eine artenreiche Wiese, in welcher u.a. auch der „grosse Wiesenknopf“ vorkommt, wurde 2009 erfolgreich in den hinteren Teil des Jakobsbergs umgelagert.

Oberegg-Wildegg

Oberegg-Wildegg

Jakobsberg-Wildegg

Jakobsberg-Wildegg

Die Innenhalde des Steinbruchs Oberegg wird wegen des Vorkommens geschützter Arten und wegen ihres grossen Potenzials besonders geschützt. Dies ist in den Abbaubewilligungen so berücksichtigt. Die Pflanzen entwickeln sich denn auch gut, unter anderem auch das umgesiedelte Raugras.

Die Unteregg ist ein Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung und bietet nach einem Felssturz einen optimalen Lebensraum für Eidechsenpopulationen. Vom grobsteinigen Untergrund können auch Schlangen profitieren. Damit dieser Lebensraum erhalten werden kann, wurde die verschüttete Zufahrtspiste verschoben.

Die jährlichen biologischen Erfolgskontrollen durch die SKK Landschaftsarchitekten zeigen, dass ein erfolgreiches Nebeneinander von seltenen Tier- und Pflanzenarten sowie dem Gesteinsabbau möglich ist. Die Zementindustrie nimmt ihre Verantwortung entsprechend wahr.

Download PDF

Kontaktperson:
Marcel Bieri, mbieri@juracement.ch

Gämsen im Steinbruch Oberegg-Wildegg

Gämsen im Steinbruch Oberegg-Wildegg